Ratgeber Darts und Dartscheiben

Mit unserem Ratgeber Darts und Dartscheiben möchten wir Euch alles wissenswerte über Dartscheiben, Elektronische Dartscheiben, Dartautomaten, Dartpfeile und dem angebotenen Dart Zubehör erläutern.

Die meisten Menschen informieren sich vor dem Kauf ausführlich über das zu kaufende Produkt.

Ihr gehört auch zu dieser Gruppe Menschen und genau für Euch, haben wir in unserem Ratgeber Darts und Dartscheiben, alles wissenswerte Rund um das Thema Darts zusammengestellt.

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Entscheidungsfindung: Klassische Dartscheibe oder elektronische Dartscheibe?

Zunächst einmal solltet Ihr Euch die Frage stellen, welche Dartscheibe es denn sein soll.

Hier stellt sich die „Gretchen Frage“ die nur Du alleine beantworten kannst.

Dartautomaten / Elektronische Dartscheibe Dartona JX2000 Turnier Pro / Darts-Tests.de / Elektronische Dartscheiben / Dartscheiben RatgeberMöchtest Du eine Dartscheibe, bei denen die Punkte, Spielstände sowie Spiel-Statistiken angezeigt werden. Dann fällt die Wahl ganz klar auf eine elektronische Dartscheibe.

Da es große Ausstattungsunterschiede bei den elektronischen Dartscheiben gibt, solltest Du auf jeden Fall unsere Testberichte ganz genau durchlesen.

Softdartscheiben bestehen zumeist aus Kunststoff (PVC) und besitzen kleine Löcher in denen die Softdarts eindringen. Ein Verschließ der Dartscheibe, ist nicht zu erwarten

Elektronische Dartscheiben bzw. Dartautomaten gibt es in diversen Ausstattungen und mit diversen vorprogrammierten Spielen und Varianten.

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Für eine klassische Sisal Dartscheibe (auch Bristle Dartboard genannt) spricht hingegen, dass sie in der Anschaffung meistens wesentlich günstiger ist. Jedoch verschleißen die Dartscheiben auch, es kommt natürlich dabei auf die Häufigkeit der Bespielung an.

Sind Dir Spielstandansagen etc. egal und Du möchtest gerne auf eine Dartscheibe spielen, so wie bei den großen Turnieren der PDC es üblich ist, dann solltest Du Dich für eine klassischen Dartscheibe, (auch Bristle Dartboard genannt) entscheiden.

Tipp
Möchtest Du später einmal in einem Verein spielen, so solltest Du Dich zuvor erkundigen, auf welche Dartscheiben gespielt wird. Sinnvoll wäre natürlich, dass Du die gleiche Art von Dartscheibe auch für Zuhause wählst.

Im weiteren Verlauf dieser Seite stellen wir Dir, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Dartscheiben gegenüber.

Vorteile klassische Dartscheiben

Ein sehr guter Vorteil bei den Softdartscheiben, die meistens eine Elektronik aufweisen ist, dass Punkte, Spielstände und Spieloptionen wie z.B. Double-In, Double-Out und Masterout gezählt und angezeigt werden. Des Weiteren werden meistens auch die Spieler, die gerade an der Reihe sind auf einem Display angezeigt. Diese Funktionen können jedoch von Produkt zu Produkt unterschiedliche sein.

Mit einer elektronischen Dartscheibe bzw. Dartautomaten, können Sie sich ganz auf ihr Spiel konzentrieren.

 

Vorteile elektronische Dartscheiben

Ein sehr guter Vorteil bei den elektronischen bzw. Softdartscheiben, die meistens eine Elektronik aufweisen ist, dass Punkte, Spielstände und Spieloptionen wie z.B. Double-In, Double-Out und Masterout gezählt und angezeigt werden.

Des Weiteren werden meistens auch die Spieler, die gerade an der Reihe sind auf einem Display angezeigt. Diese Funktionen können jedoch von Produkt zu Produkt unterschiedliche sein.

Mit einer elektronischen Dartscheibe bzw. Dartautomaten, können Sie sich ganz auf ihr Spiel konzentrieren.

Nachteile klassische Dartscheiben

Die klassischen Dartscheiben bestehen zumeist aus Sisal oder Papier.

Tipp: Wir raten generell davon ab, eine Papier Dartscheiben zu kaufen, da der Verschleiß und die Qualität nicht mit den Profi Dartboards aus Sisal mithalten kann.

Die Sisal Dartscheiben werde vorwiegend Darts-Tests / Dartscheiben Ratgebermit Steeldarts (Dartpfeile mit Metalspitzen) bespielt. Teilweise können aber auf Softdarts (Dartpfeile mit einer Kunststoffspitze) zum Einsatz kommen. Bei offiziellen Dart Turnieren werden meistens nur Steeldarts verwendet.

Sisal ist eine Naturfaser, die aus den Blättern einiger Agaven, insbesondere die Sisal-Agave (Agave sisalana) gewonnen wird. Dabei ist das Sisal fest zusammengepresst und besteht aus Millionen eng zusammengepresster Sisalborsten, deren Spitzen in Richtung des Dartspielers zeigen. Optimal um die Spitze des Dartpfeils aufzunehmen.

Allerdings unterliegen klassischen Dartscheiben, (man nennt sie auch Bristle Dartscheiben) aus Sisal, auch einem bestimmten Verschließ. Die durch die Dartpfeilspitze hervorgerufenen kleinen Löcher verschießen sich bis zu einem bestimmten Grad wieder, jedoch gibt auch die beste Dartscheibe einmal seinen Geist auf.

Der Verschließgrad ist dabei natürlich abhängig davon wie oft Du die Dartscheibe bespielst.

Klar ist jedoch, dass irgendwann einmal die klassische Dartscheibe durch eine neue ersetzt werden muss.

Nachteile Elektronische Dartscheiben

Aber es gibt auch Nachteile bei den elektronischen Dartscheiben / Softdartscheiben bzw. Dartautomaten.

Zum einen verschließen die Softdarts wesentlich schneller als Steeldart. Anders als bei Steeldarts, die eine Metalspitze besitzen, kommen bei den Softdartpfeilen, Kunststoffspitzen zum Einsatz. Diese werden E-Tip bzw. E-Point genannt. Es gibt diese Kunststoffspitzen in verschiedenen Ausfertigungen und Größen. E-Tip bzw. E-Point Spitzen können im Dart Zubehör bestellt werden. Bei den allermeisten elektronischen Dartscheiben sind bereits im Lieferumfang Ersatz Spitzen mit dabei – und das aus gutem Grund.

Zum anderen sind die entstehenden Geräusche beim Auftreffen der Softdartpfeile auf die elektronische Dartscheibe wesentlich lauter als bei Sisal Dartscheiben. Dies ist konstruktionsbedingt und liegt daran, das die elektronische Dartscheibe nicht nachgibt. Somit wird auch die dahinterliegende Elektronik geschützt. Ganz im Gegensatz zu den Steeldarts, deren Aufgabe es ist in das Dartboard einzudringen.

Und zu guter letzt sind gute elektronische Dartscheiben bzw. Dartautomaten in der Anschaffung wesentlich teuerer als gute klassische Dartscheiben.

Elektronische Dartscheiben bzw. Dartautomaten gibt es in diversen Ausstattungen und mit diversen vorprogrammierten Spielen und Varianten.

Allgemeines zum Dartspiel

Das Dartspiel ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem mit Pfeilen (den Darts) auf eine runde Scheibe (die Dartscheibe engl. Dartboard) geworfen wird. Um die Entstehung des Dartsports ranken sich viele Vermutungen. Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. sollen diese Wurfwaffen erstmals zum Einsatz gekommen sein.

Am wahrscheinlichsten ist aber wohl die Ableitung, das speerähnlichen Wurfpfeile als Waffe von den Franzosen verwendet wurden. Auch in England war diese Wurfwaffe bekannt. Heinrich VIII. bekam von seiner Frau, Anne Boleyn einen Satz dieser Pfeile geschenkt. Und auch die Römer nutzten kleine, mit Bleigewichten beschwerte und mit Widerhaken versehene Wurfpfeile, (Plumbata) die in Schlachten zum Einsatz kamen.

Entstehung des Dartsport

Der Dartsport entstand wahrscheinlich zwischen 1860 und 1898. Mutterland des Dartsports ist vermutlich England, dies geht aus Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert hervor. Trotz der Herkunft wird das Spiel in Frankreich heute Les fléchettes genannt.

Die Dartscheibe / Dardboard

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Der Ursprung der Dartscheibe (engl. Dartboard) geht auf die Wagenrädern zurück. In England des 12. Jahrhundert, wurden diese zum Zielschießen verwendet. Später wurden den Abständen zwischen bestimmten Speichen besondere Werte zugeordnet. Dabei war die Mitte der Wagenräder (Narbe) immer mit dem Höchstwert versehen.

Einteilung der Segmente

Die Einteilung der heutigen Dartscheibe wurde 1896 durch Brian Gamlin festgelegt. Dabei wird die Dartscheibe in 20 Segmenten unterteilt. Jedem Feld ist eine Wertigkeit in Punkten zugeschrieben (1 – 20 Pkt.). In der Mitte jeder Dartscheibe befindet sich das Bull (Wertigkeit 25 Pkt.) und das Bull’s Eye (Wertigkeit 50 Pkt.). Des Weiteren sind noch der Double Ring (die geworfenen Punkte zählen hier doppelt) und den Triple Ring (die geworfenen Punkte zählen hier dreifach) zu finden.

Die einzelnen Segmente auf der Dartscheibe, werden dabei von einem dünnen Draht, der sogenannten Spinne (engl. Spider), von einander getrennt. Die Anordnung der Felder folgt dem Uhrzeigersinn, beginnend bei 12 Uhr wie folgt:

20 -1 – 18 – 4 – 13 – 6 – 10 – 15 – 2 – 17 – 3 – 19 – 7 – 16 – 8 – 11 – 14 – 9 – 12 – 5

Die Höchstpunktzahl mit einem Wurf ist somit die Triple 20.
Daraus folgt, die Höchste Punktzahl in einem Durchgang mit drei Würfen (engl. Leg) 3 x Triple 20 = 180 Punkte.

Der Spieler stellt sich hinter der Wurfline (Oche) auf, um die Dartpfeile auf die Dartscheibe zu werfen.

Abmessungen

  • Die Höhe bis zum Mittelpunkt der Dartscheibe beträgt 1,73 m über dem Boden
    (1,72 m laut Angaben des DSAB – Deutscher Sportautomatenbund e.V.)
  • Der horizontale Abstand der Wurflinie (Oche) bis zur Scheibe beträgt 2,37 m
    (2,44 m bei Soft Darts bis Ende 2015)
  • Die American Dart League gibt einen Abstandsbereich an:
    zwischen 7 Fuß 9 1/4 Zoll (2,37 m) und 8 Fuß (2,44 m)
  • Das Diagonalmaß (Abstand vom Bull direkt zum Oche) beträgt 2,93 m
  • Seitlicher Abstand der Scheibenmitte zur Wand mindestens 0,90 m,
    zwischen zwei Scheiben mindestens 1,80 m
  • Der Freiraum hinter der Abwurflinie soll 1,25 m betragen

Abmessungen der Dartscheibe

Nach der Sport- und Wettkampfordnung des Deutschen Dartverband e.V. (Stand 05. März 2016)

  • Dartscheibe Professional von Kings Dart / Darts-Tests.de / Dartscheiben RatgeberDouble- und Triple-Ring (Innenmaß) 8,0 mm
  • Durchmesser des Doppelbull (Innenmaß) 12,7 mm
  • Größe des gesamten Bull (Innenmaß) 31,8 mm
  • Entfernung vom äußeren Doppeldraht zum Bull 170,0 mm
  • Entfernung vom äußeren Tripledraht zum Bull 107,0 mm
  • Entfernung von einem äußeren Doubledraht zum gegenüberliegenden äußeren Doubledraht 340,0 mm
  • Drahtdurchmesser: 16–18 SWG (entspricht etwa 1,2 bis 1,6 mm)

Dartpfeile: Steeldarts und Softdarts

Nicht nur Dartscheiben sind wichtig, sondern auch die Dartpfeile (auch Darts genannt). Daher haben wir in unserem Dartscheiben Ratgeber wissenswerte Themen und Begriffe für Sie zusammengestellt.

Jedem Spieler stehen 3 Dartpfeile (engl. Darts) zur Verfügung. Man unterscheidet zwei Arten von Darts:

  • Steeldarts
    Dartpfeile mit einer Metallspitze
  • Softdarts
    Dartpfeile mit einer Kunststoffspitze (E-Tip bzw. E-Point)

Bei einem Dartspiel, müssen alle drei Darts von der selben Art sein.

Die 7 Bestandteile eines Dartpfeiles (engl. Darts):

Bestandteile Dartpfeil / Darts Ratgeber / Darts-Tests.de

  1. Tip oder Point
    Bei Steeldarts besteht der Tip bzw. Point (also die Spitze des Dartfeils) aus Metall. Bei Softdarts besteht der Tip bzw. Point aus Kunststoff. Stahlspitzen sowohl als auch Kunstoffspitzen (E-Tip bzw. E-Point) sind in verschiedenen Ausführungen und Längen erhältlich.
  2. Barrel
    Mit Barrel (deutsch: Fass) bezeichnet man den Teil des Dartpfeils, den der Spieler zwischen den Fingern hält. Gefertigt werden Barrels aus verschiedenen Materialen.Zum Einsatz kommen zumeist Messing (Brass), Nickel und Wolfram (Tungsten). Bei Tungsten Barrels wird der Anteil an Wolfram, in Prozent angegeben. Je höher die Prozentzahl, desto dünner kann der Barrel bei gleichem Gewicht gefertigt werden. Je dünner der Barrel eines Dartpfeils (engl. Darts) ist, je dichter können die Dartpfeile auf der Dartscheibe plaziert werden.
  3. O-Ring
    Der O-Ring wird zwischen Barrel und Schaft (engl. Shaft) plaziert wo er ein lösen des Shafts verhindert. Der O-Ring besteht aus Gummi, welcher auf das Gewinde der Kohlefaser- und Aluminium-Modelle gelegt wird. Bei Nylon Shafts sind O-Ringe nicht notwendig.
  4. Shaft
    Die meistverbreitete Variante sind Nylon- und Aluminium Shafts. Geringer verbreitet hingegen sind Kohlefaser Shafts.Der Shaft dient zur Stabilisierung der Flugbahn und verlagert den Schwerpunkt nach hinten. Shaft sind in verschiedenen Längen erhältlich Von Mini (Thumbnails) über X-Short, Short, Medium bis hin zu Long. Dabei gilt, je länger der Shaft, umso stabiler liegt der Dartpfeil in der Luft.
  5. Collar
    Collars verbinden den Schaft (engl. Shaft) mit dem Flügel (engl. Flight). Dabei wird das Ende des Nylon-Schafts zusammengedrückt und somit, mit dem Flügel verbunden.Der Collar besitzt noch eine weitere Funktion. Er soll verhindern, das Beschädigungen am hinteren Schaft auftreten, wenn ein nachfolgender Dart darauf trifft. Optimal sind federnde Ringe, diese formen den Schaft wieder in seine Ursprüngliche Form. Während feste Ringe nach einiger Zeit bersten und ausgetauscht werden müssen. Collars kommen nur bei Nylon Modellen zum Einsatz.
  6. Flight
    Die Flügel (engl. Flight) werden überwiegend aus Polyester oder Nylon hergestellt. Bei den Flights sollten Sie unbedingt auf die Stabilität und die Dicke achten. Je Stabiler ein Flight ist, desto genauer ist die Flugbahn des Dartpfeils.Für die Flights sind auch unterschiedliche Größen erhältlich. Sobald ein Flight beschädigt ist (Knicke, Risse oder sonstige Beschädigung), sollte der Flight gegen einen neuen ausgetauscht werden. Mit einem defekten Flight sind keine optimalen Würfe mehr möglich.
  7. Protector
    Der Protector (deutsch: Schutz) wird auf das Ende des Flights aufgesetzt. Er soll den Dart vor den nachfolgenden Dartpfeilen schützen. Des Weiteren soll der Protector, einen nachfolgenden Dartpfeil dahingehend ableiten, das dieser dennoch die Dartscheibe trifft. Protectoren werden in Aluminium und Nylon hergestellt.

Die wichtigsten Begriffsdefinitionen und Spielregeln

Wie in jeder Sportart gibt es gewisse Regeln die beachtet werden sollten. Dies ist besonders wichtig, wenn es um offizelle Turniere geht. Daher haben wir in unserem Dartscheiben Ratgeber die wichtigsten Begriffe und einige Regeln für Sie zusammengefasst.

  • Leg
    Element eines Sets (z.B. 301, 501, 1001 etc.).
  • Set
    Ein Set besteht aus mehreren Legs. Es gilt dann als gewonnen, wenn ein Spieler oder eine Mannschaft eine bestimmte Anzahl von Legs gewonnen hat.
  • Match
    Die Anzahl von Sets, die zwischen zwei Spielern oder Mannschaften ausgetragen wird.
  • Wurf
    • Alle Darts müssen vorsätzlich nacheinander mit der Hand des Spielers geworfen werden.
    • Ein Wurf besteht aus drei Darts, es sei denn, ein Leg, Set oder Match kann mit weniger Darts beendet werden.
    • Jeder Dart, der aus dem Board fällt oder abprallt, darf nicht wieder geworfen werden.
    • Solange ein Spieler sich im Wurfbereich befindet, ist es seinem Gegner nicht gestattet, eine wurffertige Haltung einzunehmen.
  • Beginn und Beendigung des Spiels
    • Bei allen Wettkämpfen wird, wenn es nicht ausdrücklich anders angegeben ist, straight in und double out gespielt.
    • Das Bullseye zählt 50 Punkte. Hat ein Spieler in einem Leg, Set oder Match 50 Punkte Rest, so zählt das Bullseye als Doppel 25.
    • Es gilt die Bust-Regel, das bedeutet, punktet ein Spieler mehr als er Rest hat, ist der Wurf ungültig (Bust).
    • Der Schiedsrichter ruft nur dann Game Shot, wenn der Spieler das benötigte Doppel trifft. Dieser Ausruf beendet Leg, Set oder Match. Die Darts dürfen erst dann aus dem Board gezogen werden, wenn Game Shot ausgerufen wurde, wobei dem Gegenspieler die Möglichkeit gegeben werden muss, den Wurf zu prüfen.
    • Der erste Spieler oder das erste Team, der (das) die Punktzahl durch Treffen des benötigten Doppels auf Null reduziert, ist Sieger des Legs, Sets oder Matches.
    • Wirft ein Spieler, nachdem er das benötigte Doppel schon getroffen hat, irrtümlich noch einen Dart nach, zählen diese Punkte nicht, wenn der Spieler durch den zuvor geworfenen Dart Leg, Set oder Match beendet hat.
  • Punkte (Scores)
    • Dartscheibe Seitlich / Darts-Tests.de / Dartscheiben RatgeberDie Punkte werden nur dann gezählt, wenn die Spitze des Darts innerhalb des äußeren Ringes stecken bleibt oder wenn der Dart das Board dort mit der Spitze getroffen hat und die Punkte vom Schiedsrichter bereits aufgerufen wurden.
    • Die Punkte zählen für das durch den Draht begrenzte Segment, in das der Dart zuerst eindringt und wenn der Dart zugleich die Boardoberfläche mit der Spitze berührt.
    • Die Darts müssen aus dem Board gezogen werden nachdem die Punktzahl vom Schiedsrichter registriert und bekannt gegeben worden ist.
    • Nachdem die Darts aus dem Board gezogen wurden ist ein Protest bezüglich der erzielten Punkte nicht mehr zulässig.
    • Jede Punktzahl und jede Subtraktion muss vom Schiedsrichter, Schreiber und Spieler nach jedem Wurf geprüft werden. Dies muss vor dem nächsten Wurf geschehen. Änderungen bezüglich der notierten Punkte und Subtraktionen müssen durchgeführt werden, bevor der betroffene Spieler wieder wirft.
    • Der Punktestand muss klar und leserlich in Sichtweite vor dem Spieler und Schiedsrichter auf einem Punktezettel oder einer Punktetafel notiert werden.
    • Das benötigte Doppel darf weder vom Schreiber noch vom Schiedsrichter abweichend vom tatsächlichen Wert bezeichnet werden (z.B. nicht Doppel 16 sondern 32).
    • Der Schiedsrichter ist der Obmann für Streitigkeiten, die während eines Matches entstehen können und kann, wenn nötig, mit dem Schreiber und anderen Offiziellen Rücksprache halten, bevor eine Entscheidung während des Matches getroffen wird.
    • Elektronische Hilfsmittel zur Anzeige des Score und der Restpunktzahl sind zulässig, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
      • Die letzten 6 Scores beider Spieler müssen nachvollziehbar angezeigt werden
      • Falsche Scoreeingaben müssen korrigierbar sein
      • Die Restpunktzahl muss deutlich angezeigt werden.
        Schreibtafeln müssen einsatzbereit und vorschriftsmäßig vorhanden sein. Sollte ein Schreiber die elektronischen Hilfsmitte ablehnen, so muss auf Schreibtafeln geschrieben werden.